Urlaub machen in Österreich – und das ohne Geld

Urlaub machen ohne Geld – das geht doch nur, wenn man die Reise gewinnt oder den Urlaub geschenkt bekommt! Falsch – man kann sich seinen Aufenthalt auch erarbeiten!

Das Geheimnis heißt Work and Travel. Die bekannteste Internetplattform, die arbeitswillige Urlauber aus der ganzen Welt und Privatpersonen, Familien oder kleine Unternehmen, die diese Gäste beherbergen, zusammenbringt, heißt workaway.info.

Es funktioniert folgendermaßen: Potentielle Gäste registrieren sich als Guests und legen ein Profil an, in dem sie sich kurz vorstellen. Sie wählen aus, an welchen Urlaubszielen und Tätigkeiten sie interessiert sind.

Image result for GastgeberAls Host (Gastgeber) kann sich jeder registrieren, der diesen Gästen Kost und Logis bieten möchte. Auch er legt ein kurzes Profil an, in dem er sich beschreibt und für welche Tätigkeiten er Hilfe braucht.

Der Deal ist ganz einfach: vier bis fünf Stunden Arbeit pro Tag gegen Kost und Logis. Wie ihr euch schon denken könnt, können von diesem Modell beide profitieren. Erstens sparen beide Geld: Der Gastgeber durch die günstige Arbeitskraft und der Urlauber, weil er nicht für Unterkunft und Essen aufkommen muss. Was aber noch wichtiger ist, ist der kulturelle Austausch. Wo hat man schon sonst die Möglichkeit, eine oder mehrere Wochen bei einer Familie igendwo auf der Welt zu wohnen und deren Alltag mitzubekommen? Auch bei den Hosts steht oft der interkulturelle Austausch im Vordergrund. Häufig sind es Menschen, die früher selbst viel gereist sind und denen der Kontakt mit den internationalen Gästen eine willkommene Abwechslung bietet.

Natürlich bleibt auch noch genügend Freizeit, um die Umgebung zu erkunden!

Am ersten Blick mag das Ganze etwas riskant wirken, denn keiner der beiden weiß ja, auf wen er sich da einlässt. Dieses Risiko wird mit einem gegenseitigen Bewertungssystem reduziert. Nach dem Aufenthalt können sich Gastgeber und Gast unabhängig voneinander bewerten. Außerdem werden vor dem Besuch meist E-Mails zwischen den beiden ausgetauscht, sodass auch da schon ein erster Eindruck entsteht.

Natürlich gibt es auch in Österreich viele Gastgeber, die Helfer beherbergen!